Luzern: Nun rücken Schottergärten auch hier ins Visier der Politik

Schottergärten liegen nach wie vor im Trend. Vielerorts werden sie angelegt, weil sie wenig Arbeit verursachen sollen. Doch Gartenbauexperten sehen das anders: das stimme nur im ersten Jahr. Danach sei der Aufwand beachtlich, wenn man Blätter und Unkraut entfernen und nach einigen Jahren das Vlies unter dem Schotter ersetzen müsse. Schottergärten heizen zudem im Sommer stark auf und sind ein Verlust für die Biodiversität.

Schottergärten liegen nach wie vor im Trend. Vielerorts werden sie angelegt, weil sie wenig Arbeit verursachen sollen. Doch Gartenbauexperten sehen das anders: das stimme nur im ersten Jahr. Danach sei der Aufwand da, wenn man Blätter und Unkraut entfernen und nach einigen Jahren das Vlies unter dem Schotter ersetzen müsse. Schottergärten heizen zudem im Sommer stark auf und sind ein Verlust für die Biodiversität.

Wie die Luzerner Zeitung am 22. Sept. 2020 berichtet, reicht die Luzerner Kantonsrätin Meta Lehmann demnächst einen Vorstoss für Massnahmen gegen Schottergärten ein. In verschiedenen Gemeinden, etwa in St.Gallen, Steffisburg (BE) oder Grenchen (SO), wird gegen Schottergärten vorgegangen. Kürzlich hat der Kantonsrat von Solothurn einen entsprechenden Auftrag aus den Reihen der SP an den Regierungsrat überwiesen.