News

30.09.2018


Feuersalamander (Bild schubini/stadtwildtiere.ch)

Diese sch√∂nen Feuersalamander hat die Beobachterin schubini auf StadtWildTiere gemeldet und dazu geschrieben: "Die Feuersalamander habe ich am Ende meiner Kellertreppe gefunden. Sie wurden von mir gerettet, da sie nicht mehr hochklettern konnten . Jetzt steht immer ein Brett zum hochklettern bereit." - Oft k√∂nnen einfache Ma√ünahmen helfen, Gefahren f√ľr Wildtiere zu entsch√§rfen.

Siehe dazu auch Newsbeitrag vom 12.9.2018

 

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am h√§ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, f√ľr Bienen gef√§hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur f√ľr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im M√§rz 2015 als ‚Äěwahrscheinlich krebserregend‚Äú ein. Die sch√§dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

12.09.2018

Sch√§chte und offene Gruben mit steilen W√§nden sind eine Gefahr f√ľr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und k√∂nnen nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in Z√ľrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen f√ľr Amphibien

Vermeiden von Gefahren f√ľr Igel und andere kleine Fussg√§nger, Merkblatt

11.09.2018

F√ľr ein b√ľrgerwissenschaftliches Projekt √ľber wildlebende S√§ugetiere sucht das Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer Haust√ľr leben.
Und so werden Sie zum Wildtierforscher: Sie bekommen eine Wildtierkamera zur Verf√ľgung gestellt, die Sie vier Wochen lang auf Ihrem Grundst√ľck anbringen. Die Kamera ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet und macht automatisch Fotos von Tieren, die Ihren Garten aufsuchen ‚Äď lassen Sie sich √ľberraschen! Anschlie√üend laden Sie die Kamerabilder auf unserer Internetplattform hoch. Dort k√∂nnen Sie die eigenen Fotos und die von anderen Teilnehmenden bestimmen, die gewonnenen Daten grafisch darstellen und sie anhand von statistischen Tests auswerten. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den Daten von anderen Teilnehmenden und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Forum. So bekommen Sie einen √úberblick √ľber die Verbreitung und das Verhalten von Wildtieren in Berlin und tragen zu unserem Forschungsprojekt bei. Helfen Sie uns au√üerdem, mehr √ľber Ihr Forschungserlebnis herauszufinden, indem Sie entsprechende Frageb√∂gen ausf√ľllen. So tragen Sie dazu bei, zuk√ľnftige Projekte zu verbessern.
In den n√§chsten Jahren (2018-2020) wird es vier Durchg√§nge des Kameraprojekts geben, die jeweils zwei Monate dauern. Bewerben Sie sich jetzt f√ľr eine Teilnahme an der ersten Feldphase, die im Oktober 2018 startet.
Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie auf: www.wildtierforscher-berlin.de

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) gef√∂rdert.

 

 

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn ‚Äď die Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen aus l√§ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgew√§hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-Plastiks√§ckchen-Verkaufs unterst√ľtzt wird. Der Basis-Beitrag ist f√ľr jedes Projekt 100‚Äė000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung¬†(sie l√§uft noch bis am 16. Okt. 2018!) √ľber die H√∂he einer zus√§tzlichen Unterst√ľtzung f√ľr die vier ausgew√§hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erh√§lt zus√§tzlich 50‚Äė000.-
  • der 2. Platz 30‚Äė000.-
  • der 3. Platz 20‚Äė000.-.
  • der 4. Platz erh√§lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum f√ľr alle erlebbar machen,
  • Wissensl√ľcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichh√∂rnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen Biodiversit√§t im Siedlungsraum und anderswo f√∂rdern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns √ľber jede Stimme, die f√ľr unser Projekt ‚ÄěWilde Nachbarn in der Schweiz‚Äú abgegeben wird.

Herzlichen Dank - f√ľrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die Plastiksäckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der Säckchen erzielt wird, spendet die Migros jährlich an ausgewählte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hunde√§hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die √úberpr√ľfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. F√ľr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der √Ąhnlichkeit mit einem Sch√§ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Z√ľrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn W√∂lfe sind scheu und zur√ľckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

03.05.2018

Forschungsfall Nachtigall

Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutst√§tten bevorzugt sie? Singt der ‚ÄěK√∂nig in der Nacht‚Äú in Dialekten, und welche Sehns√ľchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF gef√∂rderten B√ľrgerforschungs-Projektes will das Museum f√ľr Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli k√∂nnen Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die Gesangsst√ľcke der Nachtigallen werden automatisch f√ľr jeden h√∂r- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die B√ľrgerinnen und B√ľrger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei k√∂nnen neue Erkenntnisse zur Variabilit√§t des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. Vielf√§ltige kulturelle Events sind √ľber das Jahr hinweg gemeinsam mit den B√ľrgerforscherinnen und B√ľrgerforschern geplant, um das Ph√§nomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

Web forschungsfallnachtigall.de
Facebook Forschungsfall Nachtigall
Naturblick App naturblick.naturkundemuseum.berlin
Email nachtigall@mfn.berlin

10.04.2018

Das Museum f√ľr Naturkunde Berlin beteiligt sich an der weltweiten CityNatureChallenge 2018. Das Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung und BIBS sind Partner.

Hier gibt es mehr Informationen.

Sei Teil der City Nature Challenge 2018 in Berlin

Über 60 Städte weltweit treten an sich zu messen: Wo werden die meisten Beobachtungen gemacht? In welcher Stadt werden die meisten Arten gefunden?  Welche Stadt hat die meisten Teilnehmer?

Tausende Teilnehmer gehen weltweit zeitgleich raus und beobachten die Natur in ihrer Stadt. Nimm teil und sende uns mit der App Naturblick alle Tiere und Pflanzen die du siehst. Bestimme die Bäume in deiner Straße oder nimm die Amsel im Hinterhof auf. Hilf mit deinen Beobachtungen Berlin, als einzige deutsche Stadt im Wettbewerb, zu gewinnen.

Beginn: Freitag, 27. April 2018                Ende: Montag, 30. April 2018

19.03.2018

P√ľnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

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