News

12.09.2018

SchĂ€chte und offene Gruben mit steilen WĂ€nden sind eine Gefahr fĂŒr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und können nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in ZĂŒrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen fĂŒr Amphibien

Vermeiden von Gefahren fĂŒr Igel und andere kleine FussgĂ€nger, Merkblatt

11.09.2018

FĂŒr ein bĂŒrgerwissenschaftliches Projekt ĂŒber wildlebende SĂ€ugetiere sucht das Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer HaustĂŒr leben.
Und so werden Sie zum Wildtierforscher: Sie bekommen eine Wildtierkamera zur VerfĂŒgung gestellt, die Sie vier Wochen lang auf Ihrem GrundstĂŒck anbringen. Die Kamera ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet und macht automatisch Fotos von Tieren, die Ihren Garten aufsuchen – lassen Sie sich ĂŒberraschen! Anschließend laden Sie die Kamerabilder auf unserer Internetplattform hoch. Dort können Sie die eigenen Fotos und die von anderen Teilnehmenden bestimmen, die gewonnenen Daten grafisch darstellen und sie anhand von statistischen Tests auswerten. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den Daten von anderen Teilnehmenden und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Forum. So bekommen Sie einen Überblick ĂŒber die Verbreitung und das Verhalten von Wildtieren in Berlin und tragen zu unserem Forschungsprojekt bei. Helfen Sie uns außerdem, mehr ĂŒber Ihr Forschungserlebnis herauszufinden, indem Sie entsprechende Fragebögen ausfĂŒllen. So tragen Sie dazu bei, zukĂŒnftige Projekte zu verbessern.
In den nĂ€chsten Jahren (2018-2020) wird es vier DurchgĂ€nge des Kameraprojekts geben, die jeweils zwei Monate dauern. Bewerben Sie sich jetzt fĂŒr eine Teilnahme an der ersten Feldphase, die im Oktober 2018 startet.
Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie auf: www.wildtierforscher-berlin.de

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn – die Meldeplattform fĂŒr Wildtierbeobachtungen aus lĂ€ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgewĂ€hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-PlastiksĂ€ckchen-Verkaufs unterstĂŒtzt wird. Der Basis-Beitrag ist fĂŒr jedes Projekt 100‘000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung (sie lĂ€uft noch bis am 2. Okt. 2018!) ĂŒber die Höhe einer zusĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung fĂŒr die vier ausgewĂ€hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erhĂ€lt zusĂ€tzlich 50‘000.-
  • der 2. Platz 30‘000.-
  • der 3. Platz 20‘000.-.
  • der 4. Platz erhĂ€lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum fĂŒr alle erlebbar machen,
  • WissenslĂŒcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichhörnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen BiodiversitĂ€t im Siedlungsraum und anderswo fördern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 02.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns ĂŒber jede Stimme, die fĂŒr unser Projekt „Wilde Nachbarn in der Schweiz“ abgegeben wird.

Herzlichen Dank - fĂŒrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die PlastiksĂ€ckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der SĂ€ckchen erzielt wird, spendet die Migros jĂ€hrlich an ausgewĂ€hlte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeĂ€hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die ÜberprĂŒfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. FĂŒr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der Ähnlichkeit mit einem SchĂ€ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von ZĂŒrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Wölfe sind scheu und zurĂŒckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

03.05.2018

Forschungsfall Nachtigall

Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche BrutstĂ€tten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche SehnsĂŒchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten BĂŒrgerforschungs-Projektes will das Museum fĂŒr Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli können Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die GesangsstĂŒcke der Nachtigallen werden automatisch fĂŒr jeden hör- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei können neue Erkenntnisse zur VariabilitĂ€t des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. VielfĂ€ltige kulturelle Events sind ĂŒber das Jahr hinweg gemeinsam mit den BĂŒrgerforscherinnen und BĂŒrgerforschern geplant, um das PhĂ€nomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

Web forschungsfallnachtigall.de
Facebook Forschungsfall Nachtigall
Naturblick App naturblick.naturkundemuseum.berlin
Email nachtigall@mfn.berlin

10.04.2018

Das Museum fĂŒr Naturkunde Berlin beteiligt sich an der weltweiten CityNatureChallenge 2018. Das Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung und BIBS sind Partner.

Hier gibt es mehr Informationen.

Sei Teil der City Nature Challenge 2018 in Berlin

Über 60 StĂ€dte weltweit treten an sich zu messen: Wo werden die meisten Beobachtungen gemacht? In welcher Stadt werden die meisten Arten gefunden?  Welche Stadt hat die meisten Teilnehmer?

Tausende Teilnehmer gehen weltweit zeitgleich raus und beobachten die Natur in ihrer Stadt. Nimm teil und sende uns mit der App Naturblick alle Tiere und Pflanzen die du siehst. Bestimme die BĂ€ume in deiner Straße oder nimm die Amsel im Hinterhof auf. Hilf mit deinen Beobachtungen Berlin, als einzige deutsche Stadt im Wettbewerb, zu gewinnen.

Beginn: Freitag, 27. April 2018                Ende: Montag, 30. April 2018

19.03.2018

PĂŒnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion lÀuft vom 16.MÀrz bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf fĂŒr den neuen SĂ€uegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bevölkerung, Eichhörnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichhörnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder fĂŒr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun fĂŒr diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene SĂ€ugetier- und Vogelarten in 60 LĂ€ndern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

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