News

13.11.2018

Mit der WaschbĂ€rsichtung im ZĂŒrcher Seefeld vom 11. Nov. erreichte uns die erste gesicherte Meldung eines WaschbĂ€rs mit Bildnachweis fĂŒr die Stadt ZĂŒrich. WaschbĂ€ren stammen ursprĂŒnglich aus Nordamerika. Sie wurden in Europa in Pelzfarmen gehalten. Entwichene Tiere haben sich dann rasch ausgebreitet. V.a. aus Kassel aber auch aus anderen deutschen StĂ€dten, z.B. aus Berlin sind grĂ¶ĂŸere stĂ€dtische WaschbĂ€renpopulationen bekannt.

Link zum Zeitungsartikel

12.11.2018

Das Projekt „Berliner Stadtwildtiere“ des Leibniz-Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) wurde am 7. November 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Es gibt BĂŒrgerInnen die Möglichkeit, online Tierbeobachtungen zu sammeln und sich ĂŒber heimische Wildtiere zu informieren. Es erhöht die Aufmerksamkeit fĂŒr die BiodiversitĂ€t in der Stadt, schließt WissenslĂŒcken und stellt eine Datenbasis fĂŒr weitere Forschungen zur VerfĂŒgung. Damit erfĂŒllt es die Kriterien fĂŒr die Auszeichnung, die an Projekte verliehen wird, welche sich in nachahmenswerter Weise fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.

Preisverleihung (Copyright: Kathleen Röllig)

Die Auszeichnung wurde am 7. November 2018 von Annie Mark, Director Strategic Relations der Wildlife Conservation Society Europe, am Leibniz-IZW verliehen. Damit wird eines von mehreren Umweltbildungs- und BĂŒrgerwissenschaften-Projekten des Leibniz-IZW geehrt, in denen BĂŒrgerInnen sich auf verschiedenen Ebenen mit BiodiversitĂ€t beschĂ€ftigen. Diese rĂŒckt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Neben dem Erhalt von Arten und wertvollen LebensrĂ€umen spielen dabei auch der Mensch und seine Beziehung zur Natur eine entscheidende Rolle. „Biologische Vielfalt ist nichts Abstraktes, das wir nur an exotischen Orten finden, sie ist direkt vor unserer HaustĂŒr und auch in der Stadt erlebbar“, sagt Sophia Kimmig, Doktorandin am Leibniz-IZW und maßgeblich beteiligt am Projekt „Berliner Stadtwildtiere“.

...mehr Informationen in der Pressemitteilung des Leibniz-IZW.

Weitere Informationen
‱ Projektwebsite: berlin.stadtwildtiere.de
‱ Deutsche Website zur UN-Dekade Biologische Vielfalt: www.undekade-biologischevielfalt.de/

Kontakt
Dr. Sarah Kiefer
Citizen Science-Koordinatorin
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V.
Berlin-Brandenburgisches Institut fĂŒr Angewandte BiodiversitĂ€tsforschung (BBIB)
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin
Telefon: +4930-5168128
Email: kiefer@izw-berlin.de

Arno Todt
Projektleitung
GeschÀftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
GebÀude 611
50354 HĂŒrth
Telefon: +492233-481463
Email: geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de

03.11.2018

Mind The Lab Berlin - Wissenschaft in der U-Bahn

Um Wissenschaft den Menschen nÀher zu bringen bringt man sie dahin, wo die Menschen sind - in die U-Bahn. Besuchen sie uns und andere Forschungseinrichtungen am 8.11.2018 in den U-Bahn Stationen Berlins.
Mind The Lab startete in Athen und findet diesjÀhrig das erste Mal in Berlin statt. Eine Veranstaltung im Rahmen der Berlin Science Week 2018.

IZW - Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research
Alfred- Kowalke-Str. 17
D- 10315 Berlin
 

02.11.2018

SWILD - Stadtökologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit ĂŒber 20 Jahren non-profit-Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und Öffentlichkeitsarbeit durchfĂŒhrt.

Wir suchen:
ProgrammiererIn Webapplikationen fĂŒr Wildtier-Projekte: 40 – 60%

fĂŒr die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung rĂ€umlicher Daten und Beobachtungsmeldungen zu Wildtieren (stadtwildtiere.ch/wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.)

Ihre Aufgaben

‱ Entwicklung von Modulen fĂŒr Drupal 8
‱ Programmierung von Kartendarstellungen (Google Maps, OpenStreetMap, Leaflet)
‱ Unterhalt und Weiterentwicklung von verschiedenen Rest-API und Webseiten
‱ Design und Betreuung von Datenbanken (MySQL)

 
Ihr Profil

‱ Fundierte Erfahrungen in der Entwicklung von Webapplikationen mit PHP und objektorientierte Programmierung
‱ Idealerweise Erfahrung mit Drupal 7 und/oder 8 sowie JavaScript (jQuery)
‱ Interesse fĂŒr einen Non-Profit Verein zu arbeiten und das eigene Fachwissen fĂŒr Naturschutz-Projekte einzusetzen
‱ SelbstĂ€ndige, initiative und kommunikative Persönlichkeit
‱ Soziale Kompetenzen und Interesse an der Zusammenarbeit im Team

Was wir bieten

‱ Gestaltungsmöglichkeiten bei der Konzeption und Entwicklung von Webapplikationen
‱ Spannende, innovative Projekte mit grossem Ausbaupotential im non-profit-Bereich
‱ Flexibles Arbeitsumfeld mit Möglichkeit fĂŒr Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten
‱ Mitarbeit in einem engagierten, erfahrenen Team

Arbeitsort
‱ SWILD, Wuhrstrasse 12, 8003 ZĂŒrich

Stellenantritt
7. Januar 2019 oder nach Vereinbarung

Ihre Bewerbung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Motivationsbrief, Lebenslauf mit Foto und Beilagen in elektronischer Form (bitte nur ein PDF File) bis 25. November 2018 an folgende Adresse: job@swild.ch

 

29.10.2018

Das neuste Sachbuch im renommierten Berner Haupt Verlag handelt von einer Tierart, die bei uns ausgerottet war und nun auf leisen Pfoten wieder zurĂŒckkehrt: der Fischotter.

Putzig und verspielt, aber nicht unumstritten: das große, reich bebilderte PortrĂ€t des Fischotters.
Das Buch zum erstaunlichen Comeback eines nahezu ausgerotteten Tiers: Geschichte, Biologie und Ökologie

Der Fischotter hat ein bewegtes Jahrhundert hinter sich. AnfĂ€nglich wurde er rigoros verfolgt. Als er vielerorts ausgestorben war, wurde der Fischotter zum Symboltier fĂŒr die bedrohte Natur. Doch kaum geht es ihm wieder besser, macht er sich in manchen Kreisen erneut als FischrĂ€uber unbeliebt. Die Tierart scheint niemanden kaltzulassen.
Doch was wissen wir eigentlich ĂŒber den Fischotter? Mit seinem vornehmlich nachtaktiven und heimlichen Leben entzieht er sich weitgehend der Beobachtung.

Dieses Buch stellt die Biologie und Ökologie des Fischotters vor. Es beschreibt seine Lebensweise, zeichnet die Geschichte seiner Ausrottung und RĂŒckkehr nach und diskutiert die Herausforderungen, die das Zusammenleben mit dem anpassungsfĂ€higen Wassermarder in unserer GewĂ€sserlandschaft mit sich bringt.

Erschienen im Oktober 2018 im Haupt Verlag, Bern

 

30.09.2018


Feuersalamander (Bild schubini/stadtwildtiere.ch)

Diese schönen Feuersalamander hat die Beobachterin schubini auf StadtWildTiere gemeldet und dazu geschrieben: "Die Feuersalamander habe ich am Ende meiner Kellertreppe gefunden. Sie wurden von mir gerettet, da sie nicht mehr hochklettern konnten . Jetzt steht immer ein Brett zum hochklettern bereit." - Oft können einfache Maßnahmen helfen, Gefahren fĂŒr Wildtiere zu entschĂ€rfen.

Siehe dazu auch Newsbeitrag vom 12.9.2018

 

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am hĂ€ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, fĂŒr Bienen gefĂ€hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur fĂŒr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im MĂ€rz 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Die schĂ€dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

12.09.2018

SchĂ€chte und offene Gruben mit steilen WĂ€nden sind eine Gefahr fĂŒr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und können nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in ZĂŒrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen fĂŒr Amphibien

Vermeiden von Gefahren fĂŒr Igel und andere kleine FussgĂ€nger, Merkblatt

11.09.2018

FĂŒr ein bĂŒrgerwissenschaftliches Projekt ĂŒber wildlebende SĂ€ugetiere sucht das Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer HaustĂŒr leben.
Und so werden Sie zum Wildtierforscher: Sie bekommen eine Wildtierkamera zur VerfĂŒgung gestellt, die Sie vier Wochen lang auf Ihrem GrundstĂŒck anbringen. Die Kamera ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet und macht automatisch Fotos von Tieren, die Ihren Garten aufsuchen – lassen Sie sich ĂŒberraschen! Anschließend laden Sie die Kamerabilder auf unserer Internetplattform hoch. Dort können Sie die eigenen Fotos und die von anderen Teilnehmenden bestimmen, die gewonnenen Daten grafisch darstellen und sie anhand von statistischen Tests auswerten. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den Daten von anderen Teilnehmenden und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Forum. So bekommen Sie einen Überblick ĂŒber die Verbreitung und das Verhalten von Wildtieren in Berlin und tragen zu unserem Forschungsprojekt bei. Helfen Sie uns außerdem, mehr ĂŒber Ihr Forschungserlebnis herauszufinden, indem Sie entsprechende Fragebögen ausfĂŒllen. So tragen Sie dazu bei, zukĂŒnftige Projekte zu verbessern.
In den nĂ€chsten Jahren (2018-2020) wird es vier DurchgĂ€nge des Kameraprojekts geben, die jeweils zwei Monate dauern. Bewerben Sie sich jetzt fĂŒr eine Teilnahme an der ersten Feldphase, die im Oktober 2018 startet.
Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie auf: www.wildtierforscher-berlin.de

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn – die Meldeplattform fĂŒr Wildtierbeobachtungen aus lĂ€ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgewĂ€hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-PlastiksĂ€ckchen-Verkaufs unterstĂŒtzt wird. Der Basis-Beitrag ist fĂŒr jedes Projekt 100‘000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung (sie lĂ€uft noch bis am 16. Okt. 2018!) ĂŒber die Höhe einer zusĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung fĂŒr die vier ausgewĂ€hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erhĂ€lt zusĂ€tzlich 50‘000.-
  • der 2. Platz 30‘000.-
  • der 3. Platz 20‘000.-.
  • der 4. Platz erhĂ€lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum fĂŒr alle erlebbar machen,
  • WissenslĂŒcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichhörnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen BiodiversitĂ€t im Siedlungsraum und anderswo fördern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns ĂŒber jede Stimme, die fĂŒr unser Projekt „Wilde Nachbarn in der Schweiz“ abgegeben wird.

Herzlichen Dank - fĂŒrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die PlastiksĂ€ckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der SĂ€ckchen erzielt wird, spendet die Migros jĂ€hrlich an ausgewĂ€hlte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

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