News

22.06.2018

Verlässlichkeit der Daten und Motivation der BürgerInnen als Erfolgsfaktoren

Das Einbeziehen von BürgerInnen in wissenschaftliche Projekte boomt. Bürgerwissenschaften – auch Citizen Science genannt – ermöglicht es WissenschafterInnen, mit viel größeren Datenmengen als bisher zu arbeiten, und damit zu besseren Forschungsergebnissen zu gelangen. Kritische Faktoren sind allerdings die Sicherstellung der Qualität der eingereichten Daten und die anhaltende Motivation der BürgerInnen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von WissenschafterInnen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung und der Federführung der Konrad Lorenz Forschungsstelle für Verhaltens- und Kognitionsbiologie der Universität Wien. In der Fachzeitschrift „Ethology“ stellt das Wissenschaftsteam vier Fallstudien aus der Wildtierbiologie vor.

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts fĂĽr Zoo- und Wildtierforschung

20.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeähnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die Überprüfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. Für das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der Ähnlichkeit mit einem Schäferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Zürich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Wölfe sind scheu und zurückhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

03.05.2018

Forschungsfall Nachtigall

Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutstätten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten Bürgerforschungs-Projektes will das Museum für Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli können Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die Gesangsstücke der Nachtigallen werden automatisch für jeden hör- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die Bürgerinnen und Bürger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei können neue Erkenntnisse zur Variabilität des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. Vielfältige kulturelle Events sind über das Jahr hinweg gemeinsam mit den Bürgerforscherinnen und Bürgerforschern geplant, um das Phänomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

Web forschungsfallnachtigall.de
Facebook Forschungsfall Nachtigall
Naturblick App naturblick.naturkundemuseum.berlin
Email nachtigall@mfn.berlin

10.04.2018

Das Museum fĂĽr Naturkunde Berlin beteiligt sich an der weltweiten CityNatureChallenge 2018. Das Leibniz-Institut fĂĽr Zoo- und Wildtierforschung und BIBS sind Partner.

Hier gibt es mehr Informationen.

Sei Teil der City Nature Challenge 2018 in Berlin

Über 60 Städte weltweit treten an sich zu messen: Wo werden die meisten Beobachtungen gemacht? In welcher Stadt werden die meisten Arten gefunden?  Welche Stadt hat die meisten Teilnehmer?

Tausende Teilnehmer gehen weltweit zeitgleich raus und beobachten die Natur in ihrer Stadt. Nimm teil und sende uns mit der App Naturblick alle Tiere und Pflanzen die du siehst. Bestimme die Bäume in deiner Straße oder nimm die Amsel im Hinterhof auf. Hilf mit deinen Beobachtungen Berlin, als einzige deutsche Stadt im Wettbewerb, zu gewinnen.

Beginn: Freitag, 27. April 2018                Ende: Montag, 30. April 2018

19.03.2018

PĂĽnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf für den neuen Säuegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bevölkerung, Eichhörnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichhörnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder fĂĽr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun für diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene Säugetier- und Vogelarten in 60 Ländern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

10.02.2018

„Wilde Nachbarn“ ist Bestandteil des vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geförderten Projekts „Wildtiere im Siedlungsraum Baden-Württembergs“ der Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Universität Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-Württemberg Städten wie Wien, Zürich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldemöglichkeit schon besteht und von der dortigen Bevölkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der „Citizen Science“ gewinnen Bürgerinnen und Bürger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten über den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es möglich, Rückschlüsse auf Interaktionshotspots zu ziehen – also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann für das zukünftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, nützlich sein. Indem Bürger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig für das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichhörnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede Unterstützung in den nächsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-Rüf-Stiftung über den Science-Booster verdoppelt, ist für das Projekt also doppelt wertvoll. 

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt läuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. März 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns ĂĽber jede UnterstĂĽtzung, vielen Dank!

24.01.2018


© Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

Greifvögel mitten in der Stadt: ein Sperber, der im Stadtzentrum ungeachtet der verblüfften Fussgänger eine Taube verfolgt, ein Habicht, der sich ein Stadthuhn aus einem Gehege holt, Wander- und Turmfalken, die an Hochkaminen nisten... Greifvögel sind besonders eindrückliche Stadtbewohner, wie dieser wunderschöne Sperber beweist, fotografiert von der StadtNaturBeobachterin Cornelia Hürzeler in einem Zürcher Wohnquartier. 

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