News

28.11.2018

 

Wie die Vogelwarte Sempach berichtet, waren über 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vier Jahre lang unterwegs, um die Vogelvorkommen der Schweiz und Liechtenstein zu erfassen. Dieses Engagement resultiert in einer einzigartigen Übersicht über die Verbreitung und die aktuelle Situation unserer Brutvögel.

Link zur Vogelwarte Sempach

13.11.2018

Mit der Waschbärsichtung im Zürcher Seefeld vom 11. Nov. erreichte uns die erste gesicherte Meldung eines Waschbärs mit Bildnachweis für die Stadt Zürich. Waschbären stammen ursprünglich aus Nordamerika. Sie wurden in Europa in Pelzfarmen gehalten. Entwichene Tiere haben sich dann rasch ausgebreitet. V.a. aus Kassel aber auch aus anderen deutschen Städten, z.B. aus Berlin sind größere städtische Waschbärenpopulationen bekannt.

Link zum Zeitungsartikel

12.11.2018

Das Projekt „Berliner Stadtwildtiere“ des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) wurde am 7. November 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Es gibt BürgerInnen die Möglichkeit, online Tierbeobachtungen zu sammeln und sich über heimische Wildtiere zu informieren. Es erhöht die Aufmerksamkeit für die Biodiversität in der Stadt, schließt Wissenslücken und stellt eine Datenbasis für weitere Forschungen zur Verfügung. Damit erfüllt es die Kriterien für die Auszeichnung, die an Projekte verliehen wird, welche sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.

Preisverleihung (Copyright: Kathleen Röllig)

Die Auszeichnung wurde am 7. November 2018 von Annie Mark, Director Strategic Relations der Wildlife Conservation Society Europe, am Leibniz-IZW verliehen. Damit wird eines von mehreren Umweltbildungs- und Bürgerwissenschaften-Projekten des Leibniz-IZW geehrt, in denen BürgerInnen sich auf verschiedenen Ebenen mit Biodiversität beschäftigen. Diese rückt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Neben dem Erhalt von Arten und wertvollen Lebensräumen spielen dabei auch der Mensch und seine Beziehung zur Natur eine entscheidende Rolle. „Biologische Vielfalt ist nichts Abstraktes, das wir nur an exotischen Orten finden, sie ist direkt vor unserer Haustür und auch in der Stadt erlebbar“, sagt Sophia Kimmig, Doktorandin am Leibniz-IZW und maßgeblich beteiligt am Projekt „Berliner Stadtwildtiere“.

...mehr Informationen in der Pressemitteilung des Leibniz-IZW.

Weitere Informationen
• Projektwebsite: berlin.stadtwildtiere.de
• Deutsche Website zur UN-Dekade Biologische Vielfalt: www.undekade-biologischevielfalt.de/

Kontakt
Dr. Sarah Kiefer
Citizen Science-Koordinatorin
Leibniz-Institut fĂĽr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V.
Berlin-Brandenburgisches Institut für Angewandte Biodiversitätsforschung (BBIB)
Alfred-Kowalke-StraĂźe 17, 10315 Berlin
Telefon: +4930-5168128
Email: kiefer@izw-berlin.de

Arno Todt
Projektleitung
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
IndustriestraĂźe 300
Gebäude 611
50354 HĂĽrth
Telefon: +492233-481463
Email: geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de

03.11.2018

Mind The Lab Berlin - Wissenschaft in der U-Bahn

Um Wissenschaft den Menschen näher zu bringen bringt man sie dahin, wo die Menschen sind - in die U-Bahn. Besuchen sie uns und andere Forschungseinrichtungen am 8.11.2018 in den U-Bahn Stationen Berlins.
Mind The Lab startete in Athen und findet diesjährig das erste Mal in Berlin statt. Eine Veranstaltung im Rahmen der Berlin Science Week 2018.

IZW - Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research
Alfred- Kowalke-Str. 17
D- 10315 Berlin
 

02.11.2018

SWILD - Stadtökologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit über 20 Jahren non-profit-Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und Öffentlichkeitsarbeit durchführt.

Wir suchen:
ProgrammiererIn Webapplikationen für Wildtier-Projekte: 40 – 60%

für die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung räumlicher Daten und Beobachtungsmeldungen zu Wildtieren (stadtwildtiere.ch/wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.)

Ihre Aufgaben

• Entwicklung von Modulen für Drupal 8
• Programmierung von Kartendarstellungen (Google Maps, OpenStreetMap, Leaflet)
• Unterhalt und Weiterentwicklung von verschiedenen Rest-API und Webseiten
• Design und Betreuung von Datenbanken (MySQL)

 
Ihr Profil

• Fundierte Erfahrungen in der Entwicklung von Webapplikationen mit PHP und objektorientierte Programmierung
• Idealerweise Erfahrung mit Drupal 7 und/oder 8 sowie JavaScript (jQuery)
• Interesse für einen Non-Profit Verein zu arbeiten und das eigene Fachwissen für Naturschutz-Projekte einzusetzen
• Selbständige, initiative und kommunikative Persönlichkeit
• Soziale Kompetenzen und Interesse an der Zusammenarbeit im Team

Was wir bieten

• Gestaltungsmöglichkeiten bei der Konzeption und Entwicklung von Webapplikationen
• Spannende, innovative Projekte mit grossem Ausbaupotential im non-profit-Bereich
• Flexibles Arbeitsumfeld mit Möglichkeit für Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten
• Mitarbeit in einem engagierten, erfahrenen Team

Arbeitsort
• SWILD, Wuhrstrasse 12, 8003 Zürich

Stellenantritt
7. Januar 2019 oder nach Vereinbarung

Ihre Bewerbung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Motivationsbrief, Lebenslauf mit Foto und Beilagen in elektronischer Form (bitte nur ein PDF File) bis 25. November 2018 an folgende Adresse: job@swild.ch

 

29.10.2018

Das neuste Sachbuch im renommierten Berner Haupt Verlag handelt von einer Tierart, die bei uns ausgerottet war und nun auf leisen Pfoten wieder zurĂĽckkehrt: der Fischotter.

Putzig und verspielt, aber nicht unumstritten: das große, reich bebilderte Porträt des Fischotters.
Das Buch zum erstaunlichen Comeback eines nahezu ausgerotteten Tiers: Geschichte, Biologie und Ă–kologie

Der Fischotter hat ein bewegtes Jahrhundert hinter sich. Anfänglich wurde er rigoros verfolgt. Als er vielerorts ausgestorben war, wurde der Fischotter zum Symboltier für die bedrohte Natur. Doch kaum geht es ihm wieder besser, macht er sich in manchen Kreisen erneut als Fischräuber unbeliebt. Die Tierart scheint niemanden kaltzulassen.
Doch was wissen wir eigentlich ĂĽber den Fischotter? Mit seinem vornehmlich nachtaktiven und heimlichen Leben entzieht er sich weitgehend der Beobachtung.

Dieses Buch stellt die Biologie und Ökologie des Fischotters vor. Es beschreibt seine Lebensweise, zeichnet die Geschichte seiner Ausrottung und Rückkehr nach und diskutiert die Herausforderungen, die das Zusammenleben mit dem anpassungsfähigen Wassermarder in unserer Gewässerlandschaft mit sich bringt.

Erschienen im Oktober 2018 im Haupt Verlag, Bern

 

30.09.2018


Feuersalamander (Bild schubini/stadtwildtiere.ch)

Diese schönen Feuersalamander hat die Beobachterin schubini auf StadtWildTiere gemeldet und dazu geschrieben: "Die Feuersalamander habe ich am Ende meiner Kellertreppe gefunden. Sie wurden von mir gerettet, da sie nicht mehr hochklettern konnten . Jetzt steht immer ein Brett zum hochklettern bereit." - Oft können einfache Maßnahmen helfen, Gefahren für Wildtiere zu entschärfen.

Siehe dazu auch Newsbeitrag vom 12.9.2018

 

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am häufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, für Bienen gefährlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Die schädliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

12.09.2018

Schächte und offene Gruben mit steilen Wänden sind eine Gefahr für kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und können nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in Zürich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen fĂĽr Amphibien

Vermeiden von Gefahren für Igel und andere kleine Fussgänger, Merkblatt

11.09.2018

Für ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere sucht das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer Haustür leben.
Und so werden Sie zum Wildtierforscher: Sie bekommen eine Wildtierkamera zur Verfügung gestellt, die Sie vier Wochen lang auf Ihrem Grundstück anbringen. Die Kamera ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet und macht automatisch Fotos von Tieren, die Ihren Garten aufsuchen – lassen Sie sich überraschen! Anschließend laden Sie die Kamerabilder auf unserer Internetplattform hoch. Dort können Sie die eigenen Fotos und die von anderen Teilnehmenden bestimmen, die gewonnenen Daten grafisch darstellen und sie anhand von statistischen Tests auswerten. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den Daten von anderen Teilnehmenden und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Forum. So bekommen Sie einen Überblick über die Verbreitung und das Verhalten von Wildtieren in Berlin und tragen zu unserem Forschungsprojekt bei. Helfen Sie uns außerdem, mehr über Ihr Forschungserlebnis herauszufinden, indem Sie entsprechende Fragebögen ausfüllen. So tragen Sie dazu bei, zukünftige Projekte zu verbessern.
In den nächsten Jahren (2018-2020) wird es vier Durchgänge des Kameraprojekts geben, die jeweils zwei Monate dauern. Bewerben Sie sich jetzt für eine Teilnahme an der ersten Feldphase, die im Oktober 2018 startet.
Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie auf: www.wildtierforscher-berlin.de

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

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